About Rick


Ganz nach dem Motto „Ein Laster braucht doch jeder“ konnte ich als geborener Genussmensch gar nicht anders, als mich früher oder später dem Hochprozentigen hinzugeben und mich durch die Gins dieser Welt zu kosten.
Von England bis nach Amerika. Von einfachen Wacholderbränden bis hin zu den edlen Tropfen, die ich heute noch auf der Zungenspitze schmecke. Ich verbachte mehr Nächte in Bars als so mancher Kellner, philosophierte mit erfahrenen Trinkern und duellierte mich mit Berufsgenießern. Durch diese gesamte, nicht unbeträchtliche Erfahrung traue ich mich zu behaupten, ein „Gintleman“ geworden zu sein.

Doch was war das Resümee meiner jahrelangen, nennen wir es „Intensivrecherche“? Dass es zu Hause in Österreich – oder „Austria“ wie ich es immer nennen musste – am Schönsten ist! Aber auch, dass die Heimat einen eigenen, richtig guten Gin braucht. Einen klassischen, der zurück an den Ursprung führt, dich in seiner geschmacklichen Vielfalt aber dennoch in eine andere Welt katapultiert. So ein bisschen Vergangenheit trifft Zukunft.
Das war ausschlaggebend für meine Motivation, ein Rezept zu kreieren. Die Big Five des Gins – also Wacholderbeeren, Koriander, Angelikawurzel sowie Zitronen- und Orangenschalen – wurden mit Dutzenden anderen Botanicals wie Ingwer, Süßholz, Zitronengras, Kaffir Limetten oder Jasmin, um nur einige zu nennen, vermengt und wirbelten durch die Töpfe.

Dies ergab mehrere hundert Liter Brände, die über meinen Gaumen gewandert sind. Dass dabei alle Zutaten rein biologisch sein mussten, war meine selbst auferlegte, hohe Latte. Ich tüftelte über ein Jahr und kostete wohl Gin für drei Leben.
Doch dann war es so weit. Ich hatte sie – die zwei perfekten Rezepturen. Wieso zwei? Ganz einfach: weil jeder Tag anders ist. Und du dich jeden Tag anders fühlst. Und anders entscheidest. Your Day. Your Gin.
So habe ich meine erste Rezeptur „Rich“ genannt. Ein Gin, unglaublich reich an Aromen und reichhaltig im Geschmack. Er ist inspirierend und sanftmütig, aber dennoch nicht unauffällig. Very gentle!

Und dann gibt es da noch meine zweite Kreation – „Brave“. Ja, durchaus etwas für Mutige oder advanced Gin-Trinker. Lebenserfahrene Männer und starke Frauen. Komplexe Pfefferaromen, Ingwer und die fragilen Fruchtaromen beim Abgang, tragen dazu bei, dass du dir diesen Gin merken wirst. Und an manchen Tagen entscheiden wirst, ob du mutig genug bist.
Ich bin ja jemand, der gerne arbeitet und Dinge bewegt. Gebt mir ein faszinierendes Thema und ich mache daraus ein Projekt. Und ganz ohne auf mich selbst Lobeshymnen auszusprechen, finde ich, dass mein Gin echt einzigartig geworden ist. Weit weg von designten Mode-Gins. Ganz nah am ursprünglichen Geschmack. Mittendrin im Aha-Erlebnis. Man könnte fast sagen: Ich habe den Gin meines Lebens endlich gefunden.

Euer Rick

Die Beigetränk-Frage

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